Mit "Einfach. Eigen. Einzig" ist im Winter 2012/2013 in Duisburg einer der bislang umfassendsten Einblicke in Werk und Leben eines der wichtigsten Künstler des deutschen Expressionismus zu sehen. Mit 140 Werken aus öffentlichem und privatem Besitz — darunter acht aus dem Bestand des LehmbruckMuseums — sowie Archivalien, Dokumenten und Fotografien beleuchtet die Ausstellung dabei die gesamte Schaffenszeit Muellers von 1902 bis 1929.
Fabián Marcaccio, geboren 1963 im argentinischen Rosario de Santa Fe, lebt und arbeitet seit mehr als 20 Jahren in New York. In Deutschland wurde er vor allem durch Einzelausstellungen im Württembergischen Kunstverein Stuttgart (2000), im Kunstverein Köln (2001) sowie durch seine Teilnahme an der Documenta XI (2002) bekannt. Im LehmbruckMuseum zeigt er nun seine »Paintants«.
Im Winter 1973/1974 war der in Brooklyn geborene Maler und Objektkünstler Paul Thek (1933-1988) zu Gast im Duisburger LehmbruckMuseum. Die vom damaligen Museumsdirektor Siegfried Salzmann (1971-1984) organisierte Ausstellung war die vierte in einer Reihe atmosphärischer, mit individualisierten religiösen Symbolen besetzter Großprojekte in Europa, die zu den bedeutendsten — und heute verlorenen — Installationen der 1970er Jahre gehören. Sie steht nun im Zentrum einer Ausstellung in Duisburg.
Hans-Peter Feldmann (*1941), Karl Otto Götz (*1914), Otto Piene (*1928) und Reiner Ruthenbeck (*1937) — vier Künstler, deren Namen für eigenständige skulpturale Positionen stehen. Das LehmbruckMuseum widmet nun jedem dieser Künstler einen eigenen Raum und fasst diese unter dem Titel "4 Künstler — 4 Räume / Geschenkt — Geliehen" zusammen. Der Anlass: Von jedem dieser Protagonisten ist dem Museum in den vergangenen Jahren ein Konvolut von Werken geschenkt worden.
In der Nordhalle des LehmbruckMuseums präsentiert der belgische Künstler Kris Martin — parallel zu einer großen Retrospektive im Kunstmuseum Bonn — seine Version der weltberühmten Laokoon-Gruppe: "Mandi".
"Ich möchte permanent vergessen, was ich weiß", sagt Nicola Schrudde. Vergessen, um sich den Reizen der Dinge zu öffnen, den Naturphänomenen und ihren Strukturen, der Farben und dem Licht.
Im Februar 2012 zeigt das LehmbruckMuseum in Duisburg erstmalig Werke des international anerkannten Schmuckkünstlers Georg Hornemann. Das komplexe Œuvre von Georg Hornemann sprengt die herkömmliche Wahrnehmung traditioneller Juwelierskunst — im Vordergrund vieler seiner Werke steht die skulpturale Wirkung. Das LehmbruckMuseum widmet daher dem Schmuckkünstler erstmalig eine Ausstellung in einem musealen Kontext.
Neben der eigenen Sammlung präsentiert das LehmbruckMuseum Duisburg 2012 sieben Wechselausstellungen — vom Düsseldorfer Schmuckkünstler Georg Hornemann über den argentinischen Bernhard-Heiliger-Preis-Träger Fabián Marcaccio bis hin zu einer Retrospektive eines der bedeutendsten deutschen Expressionisten und Zeitgenossen Wilhelm Lehmbrucks: Otto Mueller.
Zur Erinnerung an den 1881 in Duisburg-Meiderich geborenen Bildhauer Wilhelm Lehmbruck (1881-1919) und als Künstlerförderung in Ergänzung zur Verleihung des großen Wilhelm Lehmbruck-Preises hat die Stadt Duisburg 2009 zum 14. Mal das „Wilhelm Lehmbruck-Stipendium“ gestiftet. Als dritte und letzte Stipendiatin des aktuellen Jahrgangs stellt nun vom 9. Dezember 2011 bis zum 4. März 2012 die 1977 in Prishtina geborene Künstlerin Leunora Salihu in der Straßengalerie des LehmbruckMuseums aus.
"Erinnerungen sind wie Wäschestücke", sagt die Krefelder Künstlerin Hiltrud Lewe. Sie müssen des Öfteren gedreht, gewendet, umplatziert, geschüttelt, gereinigt und neu geordnet werden. Vom 9. September bis 9. Oktober 2011 stellt die Krefelder Künstlerin im TURM im "Garten der Erinnerungen" aus.
2011 feiert Lehmbrucks Kniende Geburtstag, und das LehmbruckMuseum Duisburg widmet ihr aus diesem Anlass die aufwändigste und umfangreichste Ausstellung in der Geschichte des Hauses: „100 Jahre Kniende“, kuratiert von einem internationalen Team unter Leitung von Marion Bornscheuer, Kustodin für Alte Kunst, Lehmbruck und die Klassische Moderne.
Wildschweine aus feuchtem Ton – Teller in den Regalen – geschnitzte Karotten – Spazierstöcke in Vasen – Fische in Pullovern – Tische, die Hockeyschläger als Beine haben – eine Tränke, ein geschnitztes Holzgewehr im Zeichenschrank, Zigarren und viel leckeres Essen. Was haben all diese Dinge miteinander zu tun? Welche Welt tut sich da gerade auf? Wovon erzählt uns der Künstler Carl Emanuel Wolff?
In seiner ersten musealen Einzelausstellung stellt Fabrice Samyn (geboren 1981 in Brüssel) die Tradition der Malerei ins Zentrum seiner künstlerischen Praxis.
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